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Unsere Themen heute:

Die Welt mit anderen Augen sehen

der Blick durch ein Fisheye-Objektiv ist extrem – und geht je nach Brennweite von gewölbt über das gesamte Bildfeld bis hin zu kreisrund. Mit dem weltweit ersten Rundbild-Fisheye-Zoom für Vollformat-Kameras aus dem Hause Canon kann jetzt mit diesen Extremen noch besser über verschiedene Brennweiten hinweg gearbeitet werden – besonders spannend ist das angesichts der Möglichkeit, auch in Full-HD mit diesem besonderen Blick zu filmen. Der aktuelle Neuzugang der professionellen L-Objektive von Canon ist ab Januar 2011 zum Preis von 1.399 Euro im Handel erhältlich.

In Kombination mit einer Canon-Vollformatkamera wie der EOS 5D Mark II oder der EOS-1Ds Mark III haben Fotografen die Wahl zwischen einer kreisrunden 180-Grad-Abbildung oder einer Abbildung über das gesamten Vollformatbild mit der für ein Fisheye typischen Verzerrung, die Motive auf eine spezielle, einzigartige Art wiedergibt. Diese neue Wahlmöglichkeit lässt dem Fotografen noch mehr Flexibilität für kreative Aufnahmen von Motiven wie beispielsweise dem Nachthimmel: Dank des horizontalen und vertikalen 180-Grad-Bildwinkels werden alle Details gestochen scharf und in einem einzigen Bild erfasst.

An einer EOS mit APS-C- oder APS-H-Sensor produziert das EF 8-15mm 1:4L Fisheye USM eine eher traditionelle Perspektive. Die Markierungen ‚C‘ und ‚H‘ neben dem Zoomring zeigen die Weitwinkelposition an, bis zu der eine vignettierungsfreie Abbildung mit jedem der beiden Sensoren möglich ist. Für Kameras mit APS-C-Sensor besitzt das Objektiv eine Zoomsperre. Damit sind dann nur noch Aufnahmen möglich, die das gesamte Bildfeld ohne störende Vignettierung in den Randbereichen abbilden.

Das optische System besteht aus 14 Linsen in 11 Gruppen darunter je eine asphärische und eine UD-Linse (Ultra-low Dispersion). Diese Kombination soll für hochwertige, kontrastreiche Aufnahmen mit exzellenter Farbwiedergabe sorgen.

Streulicht und Blendenreflexe, die von starken Lichtquellen verursacht werden, sind eine besondere Herausforderung beim Fotografieren mit kurzer Brennweite. Um diesen Abbildungsfehlern entgegenzuwirken, sind alle Linsen mit der Canon Super-Spectra-Vergütung versehen. Die Innenfläche der Frontlinse wurde zusätzlich mit einer SWC-Vergütung (SubWavelength structure Coating) behandelt. SWC verwendet als Vergütungsschicht auf der Linsenfläche winzige kegelförmige Strukturen, die kürzer als die Wellenlänge von sichtbarem Licht sind. Diese Strukturen sollen die optische Dichte nahezu stufenlos erhöhen, bis sie die optische Dichte der Linse erreichen. So soll vermieden werden, dass Streulicht überhaupt erst entsteht.

Zusätzlich sind die Front- und Hinterlinsen mit einer wasser-, staub- und schmutzabweisenden Fluor-Beschichtung versehen.

Im Lieferumfang des EF 8-15mm 1:4L Fisheye USM sind ein Objektivdeckel, Objektivbeutel und die Gegenlichtblende EW-77 mit Filzbezug enthalten. Die Gegenlichtblende empfiehlt sich beim Einsatz mit Brennweite 15 mm zum Schutz vor Streulicht.

Ich wünsche Ihnen viel Spaß mit unserem heutigen Newsletter.

Mit freundlichem Gruß

Torsten Kieslich

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Kameratasche Katoomba

Spezielle Fotorucksäcke sind eine mehr als praktische Erfindung. Das Equipment ist durch Rundumpolster sicher geschützt und durch diverse Inneneinteiler und Außentaschen auch übersichtlich verstaut. Selbst die größere und damit meist auch schwerere Ausrüstung lässt sich noch bequem auf dem Rücken transportieren.

Hama stellt zur photokina eine neue Rucksack-Serie vor, die  noch einen Schritt weiter gehen möchte. Die Modelle „Katoomba“ werden mit nur einem Schultergurt getragen und sollen sich mit einem Griff schnell nach vorne vor den Körper ziehen lassen. Ohne die Tasche abnehmen zu müssen, soll so alles ruckzuck griffbereit sein.

Die kleine Ausführung, die Katoomba 150, ist in zwei Varianten erhältlich. Je nachdem, ob man das Gewicht lieber über der rechten oder der linken Schulter tragen will, kann man das Modell L oder R wählen.

Diese Entscheidung muss man bei den beiden größeren Modellen nicht treffen. Deren sogenanntes „Two-Shoulder-Sliding-System“ soll das beliebige Verschieben des Tragegurts nach rechts oder links ermöglichen.

Die Frontklappe der Katoomba-Reihe soll dabei ein unbeabsichtigtes, zu weites Öffnen des Hauptfachs und damit das Herausfallen der wertvollen Ausrüstung verhindern.

Die Preise dieser Kamera-Sling-Bags reichen von 89 Euro für die Katoomba 150 über 109 Euro für die Katoomba 170 bis zu 129 Euro für die Katoomba 190. (tok)

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Fotowettbewerb „Auf dem Markt“

Noch bis zum 30. September 2010 läuft der Fotowettbewerb „Auf dem Markt“, der von Fujifilm ausgerichtet wird. Zu diesem Wettbewerb, der allen Hobby-Fotografen offen steht, können Sie Ihre Fotos rund um das Thema Markt einsenden.

Die Fotos werden von einer Expertenjury beurteilt und die drei gelungensten Motive werden dann auf der Webseite von Fuji präsentiert. Zu gewinnen gibt es natürlich auch etwas: die Sieger können Kameras, Kamerazubehör oder Fotopapier gewinnen, so etwa eine der Digitalkameras F300EXR oder Z800EXR, eine 16 GB SDHC-Speicherkarte und einen 33-in-1 Kartenleser.

Um an dem Wettbewerb teilzunehmen, müssen Sie sich bei Fuji unter myFinepix anmelden. Hier finden Sie auch weitere Infos zur Teilnahme. Für den Wettbewerb sollten Sie JPEGs bis zu einer Größe von 7,8 Megabyte und einer Auflösung von mindestens 3 Megapixeln verwenden.

Jeder Teilnehmer darf maximal 3 Bilder pro Wettbewerb einreichen. (tok)

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F/STOP 2010: Im Verborgenen

Bereits zum vierten Mal in Folge findet in Leipzig das Internationale Fotografiefestival F/STOP statt. Vom 23. 9. 2010 bis 3. 10. 2010 präsentiert das Festival in 3 inhaltlichen Ausstellungsreihen 77 deutsche und internationale Künstler, darunter den ehemaligen Becher-Schüler Axel Hütte und den mit dem World Press Photo Award ausgezeichneten Fotografen Peter Bialobrzeski.

Auch in diesem Jahr gibt das Festival  einer Fotografieklasse der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig eine eigene Plattform. Weitere Höhepunkte von F/STOP 2010 sind die Leipziger Ausstellungsorte selbst: das Ringmessehaus, das Tapetenwerk, Kretschmanns Hof und das Paulaner Palais.

Die Themenschau des diesjährigen F/STOP Festivals dreht sich um das Thema „Im Verborgenen 5pm-5am“ – Bilder der menschlichen Existenz. Während der Mensch den Tag bewusst erlebt, dringt in den Abendstunden das Unterbewusstsein als verborgene Ebene des Verstandes durch und steigert die Auseinandersetzung mit Gefühlen sowie inneren und äußeren Konflikten.

Wie lassen sich Unbehagen, Angst, Verschlossenheit, Hingebung oder Ohnmacht in fotografische Bilder umsetzen? Anlässlich des Festivals werden 43 sowohl international bekannte als auch noch nicht etablierte Künstler ihre Arbeiten zum Thema präsentieren.

Ein Höhepunkt in diesem Jahr ist die Teilnahme des international bekannten Düsseldorfer Künstlers und einstigen Becher-Schülers Axel Hütte als „Special Guest“ der Ausstellung „Im Verborgenen“ mit seiner imposanten Arbeit Capulin Fire. Erstmalig ist eines seiner Werke in diesem Teil Deutschlands zu sehen.

Zu sehen ist die Themenschau im Tapetenwerk im Stadtteil Plagwitz im Leipziger Westen, wo F/STOP in zwei Hallen und der Galeriezeile zu Gast sein wird. Außerdem ist das Festival an drei weiteren Leipziger Orten mit Ausstellungen vertreten: Im Ringmessehaus, welches zum ersten Mal seit seiner Schließung im Jahr 1992 wieder für die Öffentlichkeit zugänglich ist, wird die umfangreiche Ausstellung „Neon Tigers“ des World Press Photo Award-Preisträgers Peter Bialobrzeski zu sehen sein. Im Paulaner Palais werden die Werke der 18 Finalisten und Preisträger des Wettbewerbs „Nackt. Sehen. Erkennen. Zweifeln.“ hängen und in Kretschmanns Hof zeigt die Peter Piller-Klasse der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig eine Gruppenshow. (tok)

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